Tubulopathien

Tubulopathien sind Erkrankungen der Nieren die zu einem vermehrten Verlust von bspw. Salzen, Zucker, Wasser führen können. Hierdurch kommt es zu Stoffwechselverschiebungen, die zu Nierensteinbildungen, Nierenverkalkungen, Salzmangelerscheinungen und damit verbundenen körperlichen Symptomen wie Schwäche und Krämpfen führen können.

Tubulopathien können angeboren oder erworben sein und können im Schweregrad sehr variieren. Die Tubulopathien sind nur dann klinisch relevant, wenn sie zu erheblichen Störungen der Stoffwechsel- und Entgiftungsprozesse führen. Die therapeutischen Konzepte konzentrieren sich vorwiegend auf 1. Substitution von renalen Salzverlusten, 2. Reduktion der glomerulären Filtrationsrate,  3. auf eine kausale Therapie, wie z.B. Elimination von schädigenden Substanzen. Zu den Tubulopathien gehören der renale Diabetes insipidus, Bartter Syndrome, Gitelman Syndrom, Hypophosphatämische Vitamin D-resistente Rachitiden, Pseudohypoparathyreoidismus, Pseudohypoaldosteronismus, renal tubuläre Azidosen, Zystinurien, Liddle Syndrom, renale Glukosurien, idiopathische Hyperkalzurie, De Toni-Debrè Fanconi-Syndrome, Dent Syndrom.
 

Gesundheitliche Selbsthilfe:

Literatur:

Pädiatrie, Springer Medizin Verlag, 2009

Letzte Änderung: 22.05.2019 - Ansprechpartner:

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